01Wenn Frauen häusliche Gewalt erleben:
Dann sind auch die Kinder mit-betroffen.

Das bedeutet zum Beispiel:

  • Die Kinder werden auch geschlagen.
  • Oder sie sehen,

wie der Mann die Mutter schlägt.

Das ist nicht gut für die Kinder.

Jedes Kind macht andere Sachen.

Wenn es Zuhause häusliche Gewalt erlebt.

Zum Beispiel:

  • Viele Kinder denken:
    Dass es ihre Schuld ist.

Die Kinder denken zum Beispiel:

Papa schlägt die Mama,

weil sie zu spät nach Hause gekommen sind.

  • 02Andere Kinder versuchen die Mama zu beschützen.

Zum Beispiel:
Sie stellen sich vor die Mama.

Damit der Mann ihr nicht mehr weh-tuen kann.

Diese Kinder werden dann oft auch

von dem Mann geschlagen.

  • Manche Kinder haben auch Angst der Mama zu helfen.

Weil sie nicht selber geschlagen werden wollen.

Deshalb haben sie oft Schuld-Gefühle.

Das bedeutet:
Sie fühlen sich schlecht.

Weil sie der Mama nicht geholfen haben.

  • 03Andere Kinder über-nehmen die Mutter-Rolle.

Das bedeutet:
Sie kümmern sich um ihre Geschwister.

Weil die Mutter das nicht mehr alleine kann.

  • Manche Jungen werden genauso wie ihr Vater.

Weil sie denken:
Dass ein Mann seine Frau schlagen muss.

So hat es ihnen ihr Vater auch immer gezeigt.

Denken Sie an Ihre Kinder!

Kindern geht es schlecht.

Wenn sie häusliche Gewalt erleben.

Es ist egal:

  • Ob sie selber geschlagen werden.
  • Oder ob sie sehen,

dass ihre Mutter geschlagen wird.

04Es ist wichtig:
Dass Sie sich gut um Ihre Kinder kümmern.

Wir können Sie dabei unterstützen.

Kommen Sie in unsere Beratungs-Stelle.

Dann können wir zum Beispiel darüber sprechen:

  • Wie es Ihren Kindern geht.
  • Was Sie machen können,

damit es Ihren Kindern gut geht.

  • Und welche Rechte Sie haben.

Wenn Sie sich von Ihrem Mann trennen wollen.

Zum Beispiel:
Ob Sie die Kinder einfach mit-nehmen können.

Wenn Sie Ihren Mann verlassen.